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Start für HySyn: Gemeinsam den Wasserstoffmarkt am Oberrhein gestalten

Mit dem Projekt HySyn entsteht eine neue Wertschöpfungskette für die Wasserstoffwirtschaft am Oberrhein: Ziel ist es, einen wirtschaftlich tragfähigen, nachhaltigen Wasserstoffmarkt zu entwickeln – grenzüberschreitend, praxisnah und mit klarem Mehrwert für Unternehmen.

Sechs Personen in Anzug stehen für ein Gruppenfoto zusammen.
Von l.n.r.: Étienne Leroi, président de Grand Est Développement; Gaëlle Schauner, Stellvertretende Direktorin des Strasbourg Hafens; Jean-Paul Hasseler, Präsident IHK Grand Est; Claude Sturni, Vize-Präsident Region Grand Est; Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und Prof. Karsten Pinkwart, Hochschule Karlsruhe und Mitglied des Wasserstoffbeirats von Baden-Württemberg und Deutschland.
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Wie wichtig die gemeinsame europäische Zusammenarbeit bei Energiefragen angesichts der aktuellen geopolitischen Situation ist, wurde heute in Straßburg besonders deutlich. Vor der Kulisse des Straßburger Hafens, Sinnbild einer wirtschaftsstarken und energieintensiven Region, startet das Interreg-Projekt HySyn (Hydrogen Synergies), um grenzübergreifend den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. In Blickweite im Hafen Kehl fördert das Land BW bereits den Aufbau eines 1 MW Elektrolyseur. Jetzt gilt es mit HySyn die Ökosysteme grenzüberschreitend weiterzuentwickeln. Die e-mobil BW wird als Partner des Projektes HySyn zum einen die notwendigen Datengrundlagen für die Oberrheinregion (Energie, Wasserstoffnachfrage & Produktionskapazitäten) beitragen und andersseits die Schnittstelle zu großen Partnernetzwerken (Plattform H2BW, Cluster H2BW) ermöglichen.

Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gelingt nur gemeinsam

 „Wir befinden uns im Herzen Europas – mit dem Projekt HySyn wollen wir die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Frankreich und der Schweiz im Bereich Wasserstoff gezielt weiter vertiefen. Nur gemeinsam können wir europäische Skaleneffekte erschließen, grenzüberschreitende Wertschöpfung stärken und unsere technologische und energetische Souveränität sichern. Baden-Württemberg bringt dabei seine führende Rolle in den Wasserstofftechnologien aktiv in diese Partnerschaften ein“, sagte Staatssekretär Andre Baumann, bei der Pressekonferenz in Straßburg.

Ein Pilotmarkt, der Angebot und Nachfrage vernetzt, Wertschöpfungsketten stärkt und insbesondere KMU neue Chancen eröffnet. HySyn setzt an aktuellen Herausforderungen an:

  • Verfügbarkeit von Wasserstoff
  • Infrastruktur
  • hohe Technologiekosten
  • grenzüberschreitende Marktstrukturen

Alle Akteure, von Unternehmen über Forschung bis hin zu Kommunen, schaffen die Basis, um Wasserstoff wirtschaftlich, nachhaltig und grenzüberschreitend voranbringen.

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