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Erneute Marktabfrage zu H2-Speichern gestartet

Um eine Datengrundlage für künftige Speicherbedarfe von Wasserstoff zu ermitteln, führt die Initiative Energien Speichern e.V. eine zweite Marktabfrage bei Unternehmen durch. Die Abfrage ist derzeit geöffnet, Bedarfe können bis zum 30. Juni 2026 gemeldet werden.

Wasserstofftank und Elektrolyseur in Weiß mit blauem Schriftzug für "H2"stehen im Freien.
Für Betreiber von H2-Speichern ist es entscheidend, die konkreten Bedarfe und Anforderungen künftiger Nutzer zu kennen. Mit der laufenden Abfrage soll hierfür die Datengrundlage ermittelt werden.
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Die Initiative Energien Speichern (INES) führt vom 14. April bis 30. Juni 2026 erneut die Marktabfrage „Market Assessment for Hydrogen Storage“ (MAHS) durch. Ziel ist es, den zukünftigen Bedarf an Wasserstoffspeicherkapazitäten in Deutschland zu ermitteln und damit eine belastbare Grundlage für Investitions- und Infrastrukturentscheidungen zu schaffen. Die Markktabfrage ermöglicht es Unternehmen, ihre Anforderungen aktiv einzubringen und so zur bedarfsgerechten Entwicklung eines wettbewerblichen Wasserstoffspeichermarktes beizutragen.

 

Künftige Speicherung von Wasserstoff

Die Marktabfrage richtet sich an Unternehmen, die künftig Wasserstoff speichern möchten. Erfasst werden unter anderem Bedarfe an Speicherkapazitäten sowie Anforderungen an Wasserstoffaufkommen und Verwendung von Wasserstoff. Gegenüber der ersten Durchführung im Jahr 2024 wurde die Abfrage nun weiterentwickelt und stärker an aktuelle Markt- und Regulierungsentwicklungen angepasst. Durch die Ergebnisse der Abfrage zu künftigen Speicherbedarfen an Wasserstoff soll die Datengrundlage für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur weiter ergänzt werden. Neben den konkreten H2-Bedarfen sin Kenntnisse über benötigte Speicherkapazitäten relevant für Entscheidungen über Investitionen und Projekte der Wasserstoffwirtschaft.

 

Bedarf an Speicherkapazitäten in Deutschland erwartet

Laut INES könnten in Deutschland bis 2045 Wasserstoffspeicher mit einer Kapazität von bis zu 80 Terrawattstunden (TWh) benötigt werden. Wasserstoffspeicher gelten als zentrale Voraussetzung für die Integration erneuerbarer Energien, Versorgungssicherheit sowie die Dekarbonisierung von Industrie und Energiewirtschaft. Die Ergebnisse der ersten Marktabfrage hatten bereits gezeigt, dass insbesondere bis 2035 ein robuster Bedarf an Wasserstoffspeichern besteht und eine stärkere Abstimmung zwischen Netz- und Speicherinfrastruktur erforderlich wird.

 

Beteiligung an der Abfrage

Die Teilnahme an der Marktabfrage zu Wasserstoffspeicherung ist frewillig. Mitwirken können Unternehmen aus dem In- und Ausland, daher steht die Marktabfrage in deutscher sowie englischer Sprache zur Verfügung und kann online über die Website des INES durchgeführt werden.

 

Quelle: INES

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